Notizbuch 2015


Notiz vom 30.12.2015:

24.12.2015: "Gottesdienste zum Weihnachtsfest in der Petruskirche"

Krabbelkinder
Krabbelkinder
Weihnachtstag, 24.12., ist immer Hochkonjunktur in Gottesdiensten. In der Petruskirche waren es gleich drei. Erst für die Krabbelkinder, gestaltet von Frau Pfarrerin Hallmann und der Familie von Bressensdorf, mit kleinem Krippenspiel, pantomimisch dargestellt und von Worten, die auch die Gemeinde wiederholen sollte, begleitet. Es wurde viel gesungen und viele kleine und kleinste Kinder folgten dem Gottesdienst mehr oder weniger aufmerksam.

Nach einer guten halben Stunde war der Gottesdienst zuende und da standen schon die ersten Gottesdienstbesucher für den folgenden Familiengottesdienst in den Startlöchern, um die besten Plätze zu ergattern. Und da herrschte dann auch größter Andrang, aber alles ging, einschließlich des Krippenspieles der Schulkinder, gut über die Bühne.

Um 18 Uhr folgte dann die Christvesper mit Pfarrerin Barth, mit Harfen- und Cellobegleitung , vielen Liedern und verschiedenen Texten aus der Weihnachtsgeschichte. Ein sehr festlicher Gottesdienst mit wunderbarer Musik. Und alle Gottesdienstbesucher waren so gut eingestimmt für den Heiligen Abend und hatten im Foyer noch Zeit sich gegenseitig die schönsten Weihnachtswünsche zu übermitteln.

Christvesper
Christvesper

Angelika Kraus


Notiz vom 30.12.2015:

20.12.2015: "Weihnachtsfeier in der Flüchtlingsunterkunft in der Hofmannstraße"

Süßigkeiten und Plätzchen
Süßigkeiten und Plätzchen
Am 19.12. wurde, wie auch in die Petruskirche und nach St. Ansgar ein großer, 3 Meter hoher Christbaum, gespendet über unser Gemeindeflüchtlingskonto in die Flüchtlingsunterkunft Hofmannstraße geliefert, im Aufenthaltsraum aufgestellt und geschmückt. Und der ganze Aufenthaltsraum bekam ein weihnachtliches Aussehen mit Sternen, Lichterketten, Äpfeln, Nüssen, Mandarinen, vielen Süßigkeiten und Plätzchen. Dann wurde dort abgeschlossen, damit das Christkind seine Geschenke für den nächsten Tag und die vielen Kinder, fast 90, verteilen konnte. Am Tag der Weihnachtsfeier gab es schon vor 15 Uhr einen Riesenandrang vor dem „ Weihnachtszimmer“. Aber zuerst fand im Foyer ein Krippenspiel statt. Frau Waas, von unserer benachbarten katholischen Kirche St. Ansgar, sang und spielte mit ihren Chorkinder die Weihnachtsgeschichte. Wunderschön und mit großem Beifall bedacht.

Und danach hatte das Warten ein Ende. Der Weihnachtsmann, ein Weihnachtsengel und ein Weihnachtself verteilten Geschenke an die Kinder. Jedes Kind bekam ein persönlich beschriftetes Geschenk oder auch mehrere , fleißige Helfer, auch aus unserer Gemeinde, hatten alle Geschenke liebevoll verpackt und verziert, und bis auf einen Buben, der eine Barbiepuppe auspackte, Verzeihung, Irrtum, waren alle zufrieden. Und der bekam natürlich einen Ersatz, einen von den gespendeten Rollern, fast neuwertig und die Tränen konnten getrocknet werden. Und ich bin mir ja nicht sicher, wie vielen Kindern nach all den Schokoladenweihnachtsmännern, Plätzchen und Lebkuchen, runtergespült mit Kinderpunsch, am Abend nicht doch ein wenig übel war….

Weihnachtself
Weihnachtself

Angelika Kraus / Fotos: Rainer Köfferlein


Notiz vom 30.12.2015:

13.12.2015: "Gottesdienst mit Kirchenkaffee in der Apostelkirche"

Ökumenisches Kirchenzentrum
Am Sonntag, 13. Dezember, 3. Advent, gab es leider nur in der Apostelkirche einen Gottesdienst, in der Petruskirche fand ja am Vortag das große Jubiläumsfest zu 40 Jahren Ökumene statt. Gehalten wurde dieser Sonntagsgottesdienst von Frau Mertens, unserer Prädikantin. Im Anschluss fand der Kirchenkaffee statt und den hatte an diesem Sonntag der Flüchtlingskreis, „ Flüchtlinge Evangelisch in Solln“, unserer beiden Kirchen vorbereitet. Es gab bestens gestaltete Stellwände mit vielen Informationen zur augenblicklichen Situation der Flüchtlinge in unserem Stadtbezirk, über die einzelnen Unterkünfte und die Aktionen unserer Gemeinden. „ Laufende Bilder“ erzählten von den verschiedensten Aktivitäten der Flüchtlingshelfer. Und natürlich wurden auch Spenden gesammelt. Ein großer Herrensocken diente als „ Klingelbeutel“. Ein Socken deshalb, weil die Flüchtlinge im Besonderen und natürlich außer vielen anderen Dingen, neue Socken und neue Unterwäsche brauchen. Und die Gottesdienstbesucher, die Kaffee, Tee und viele leckere Kuchen genossen, spendeten fleißig, mehr als 250 € kamen zusammen. Und die sind zum Teil schon in Socken, Unterwäsche, Duschgel und Haarshampoos „verwandelt“ worden. Weitere Geldspenden sind immer willkommen, zumal in der Flüchtlingsunterkunft in der Hofmannstraße gerade wieder viele neue Familien eingezogen sind.

Ökumenisches Kirchenzentrum

Angelika Kraus / Fotos: Jutta Barkey


Notiz vom 30.12.2015:

20.12.2015: "Aus zwei Gesangbüchern mit einer Stimme!"

Ökumenisches Kirchenzentrum
40 Jahre Ökumenisches Kirchenzentrum in der Parkstadt Solln – am Vorabend des 3. Advent feierten die evangelische Gemeinde der Petruskirche und die katholische Pfarrei St. Ansgar miteinander und mit vielen Gästen in einem ökumenischen Gottesdienst dieses Jubiläum. Stadtdekanin Barbara Kittelberger und Bischofsvikar Rupert Graf zu Stolberg leiteten gemeinsam mit ehemaligen und heutigen Seelsorgerinnen und Seelsorgern der Parkstadt die Feier in der Pfarrkirche St. Ansgar, die die vielen Besucher kaum fassen konnte. Die Chöre der beiden Gemeinden gestalteten den Gottesdienst musikalisch, zusammen mit Trompete und Orgel und natürlich der singenden Gemeinde – aus zwei Gesangbüchern mit einer Stimme! In ihren Predigten würdigten Stadtdekanin Kittelberger und Bischofsvikar Stolberg nicht nur die „Gründergeneration“ der Ökumene in der Parkstadt, sondern nahmen auch die gegenwärtige Situation in den Blick und ermutigten die Gemeinden dazu, weiter gemeinsam zu tun, was nötig, aber auch möglich und machbar ist – im Vertrauen auf Gottes Zutun.

Beim anschließenden Empfang in den Räumen der evangelischen Petrusgemeinde kamen – nach den Grußworten des Vorsitzenden des BA 19 Dr. Ludwig Weidinger und der beiden Dekane Wolfgang Fluck und Christoph Grötzner – drei Generationen evangelischer und katholischer Christen miteinander in ein angeregtes Gespräch, kulinarisch bestens versorgt durch den Service der Sollner Georgspfadfinder.

Als im Herbst 1965 die ersten Bewohner in der Parkstadt einzogen, wurden auch die Seelsorgestellen der beiden Konfessionen errichtet. Nach langen Gesprächen und einer mutigen Entscheidung bekam der Architekt Ernst Maria Lang den Auftrag für die beiden Kirchenbauten Wand an Wand nebeneinander, aber einander zugeordnet und durch den gemeinsamen Grundstein verbunden. Am 14. Dezember 1975 wurde das Ökumenische Kirchen- und Gemeindezentrum von Erzbischof Julius Kardinal Döpfner und dem evangelischen Kreisdekan Oberkirchenrat Georg Lanzenstiel eingeweiht. Seitdem entwickelten sich im Laufe der Zeit eine Reihe von Formen ökumenischen Handelns: Gottesdienste und Gespräche, das Ökumenische Sommerfest für die Parkstadt Solln und vieles mehr. An äußeren Zeichen kamen das Labyrinth auf dem Kirchplatz und die ökumenische Fahne an Festtagen dazu. Veränderungen in der Struktur der Seelsorge führen heute zu einem engeren Miteinander aller vier Sollner christlichen Kirchengemeinden.

Ökumenisches Kirchenzentrum

Bericht von Gerhard Schober / Foto: Rainer Köfferlein


Notiz vom 30.12.2015:

20.12.2015: "Das Licht aus Bethlehem und das Christbaumschmücken in der Petruskirche"

4. Advent, da steht der Christbaum schon immer ungeschmückt in der Petruskirche und wartet darauf, in voller Pracht zu erscheinen.

Christbaum
Doch der Reihe nach: Gleich zu Beginn des Gottesdienstes kamen die Pfadfinder aus St. Ansgar und brachten auch der Petrusgemeinde das Licht aus Bethlehem in einer Laterne. Diese Aktion Friedenslicht gibt es seit 1986. Sie wurde vom Österreichischen Rundfunk (ORF) ins Leben gerufen. Jedes Jahr entzündet ein Kind das Friedenslicht an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Betlehem. Seit 22 Jahren verteilen Pfadfinder dieses Friedenslicht. Im Rahmen einer Lichtstafette wird das Licht in Deutschland an über 500 Orten an „alle Menschen guten Willens“ weitergegeben. „Hoffnung schenken – Frieden finden“ Eine Pfadfinderin zündete alle Kerzen mit diesem Licht am Altar an und nach dem Gottesdienst konnte jeder das Kerzenlicht = Friedenslicht mit einer kleinen Kerze nach Hause nehmen. Und dann war der Gottesdienst, gehalten von Frau Dr. Albert, zu Ende und das Schmücken des Christbaumes begann. Die Lichterketten hatten drei fleißige Herren schon am Vortag am Baum angebraucht. Und mit Hilfe der hohen Leiter konnte auch der Strohstern an der Spitze befestigt werden. Da der Christbaum in diesem Jahr höher als sonst war, er musste weiter in den Kirchenraum gezogen werden, wurden alle Kugeln, Strohsterne, Herzen, auch die aus der „stillen Reserve“ , benötigt , um ihm ein festliches „ Outfit“ zu verpassen. Und zum Schluss wurde die Krippe unter den Zweigen deponiert und alle Figuren im Stall an ihren angestammten Platz gestellt. Und wir hatten auch noch Zeit den Kirchenkaffee zu genießen, den fleißige Hände einfach auf dem Teewagen in die Kirche gerollt hatten, damit sich die „Schmücker“ versorgen konnten.

Strohsterne
Und dann alles war bereit für den Heiligen Abend.

Angelika Kraus


Notiz vom 30.12.2015:

November - Dezember 2015: "Lebendiger Adventskalender"

Kirche von St. Ansgar
Ökumenischer Adventskalender – jeden Tag öffnet sich eine Tür in Solln – für Dich!

Vom 28. November bis zum 26. Dezember 2015 öffneten sich Tore und Türen und Privathaushalte und die Kirchen in Solln empfingen Besucher und Gäste, die sich auf die Weihnachtstage in Vorfreude und Besinnung vorbereiten wollten.
Es gab viele Gottesdienste, Adventsmärkte, Konzerte, Gesprächs- und Gebetskreise , Lesenachmittage, Bastelstunden, eine Plätzchenbackstube, Treffen am Feuer bei Stockbrot und Punsch, gemeinsames Adventsliedersingen und überall, ob in den Kirchen, den Wohnzimmern oder im Freien kam vorweihnachtliche Stimmung auf. So waren die Gemeindemitglieder der christlichen Kirchen in Solln bestens vorbereitet auf die Geburt des Herrn und die Freude, die bei uns allen am Heiligen Abend aufkommt.

Angelika Kraus


Notiz vom 30.12.2015:

12.12.2015: "Festgottesdienst in St. Ansgar und Empfang in der Petruskirche anlässlich der 40 Jahrfeier ökumenisches Zentrum in der Parkstadt Solln"

Zwei Seiten und eine Idee: miteinander wohnen – miteinander leben, Ökumene in der Parkstadt Solln und das seit 40 Jahren. Vor 40 Jahren wurde das ökumenische Zentrum, St. Ansgar und die Petruskirche, eingeweiht, denn seit 40 Jahren gibt es in der Parkstadt Solln eine evangelische und eine katholische Kirche, vereint unter einem gemeinsamen Dach, verbunden in brüderlicher und schwesterlicher Gemeinsamkeit.

Dieses Jubiläum wurde mit einem Festgottesdienst in St. Ansgar begangen und anschließend gab es einen Empfang in der Petruskirche. Viele Persönlichkeiten aus den Kirchen, aus dem öffentlichen Leben, aber auch viele Mitglieder aus der katholischen und evangelischen Gemeinde der Parkstadt Solln und auch aus Alt-Solln waren zum Erinnern und Feiern gekommen. Bischofsvikar Graf zu Stolberg, Stadtdekanin Kittelberger, die Dekane Fluck und Grötzner , die Pfarrer aus den vier Soller christlichen Kirchen, altgediente und neu dazu gekommene Haupt- und Ehrenamtliche, alles was Rang und Namen hat in der Parkstadt Solln , sie alle waren gekommen, um das Ereignis gebührend zu würdigen, im Festgottesdienst und beim anschließenden Empfang. Die Kirchenchöre von St. Ansgar und der Petruskirche , vereint, umrahmten mit ihrem Gesang den Gottesdienst, die Pfadfinder von St. Ansgar übernahmen die Bewirtung der ca. 150 Festgäste und viele Ehrenamtliche aus beiden Kirchen sorgten für einen reibungslosen Ablauf von Gottesdienst und Empfang. Danke allen Helfern.

Kirche von St. Ansgar
Kirche von St. Ansgar
Petruskirche
Petruskirche
Und wer mehr wissen möchte über die 40 Jahre gemeinsamen ökumenischen Weges in der Parkstadt Solln, der sei hingewiesen auf die Festschrift, die noch in allen vier Soller Gemeinden ausliegt und gerne mitgenommen werden darf.

Angelika Kraus, Fotos Rainer Köfferlein


Notiz vom 07.12.2015:

06.12.2015: "Ein Segen sein"

Gesangbuch
Mit einem feierlichen, musikalischen Gottesdienst in der Apostelkirche wurde am zweiten Adventssonntag das neue Gesangbuch „Ein Segen sein“ eingeführt. Diese Sammlung will Kirchengemeinden, Jugendgruppen und Chören als Ergänzung zum evangelischen und katholischen Gesangbuch dienen. Es enthält zumeist Lieder aus den letzten fünf Jahrzehnten, Katholiken- und Kirchentagsliedern, mehrsprachige Gesänge aus der Ökumene bis hin zu geistlichen Pop- und Rocksongs. Ein praxiserfahrenes Team aus der Kirchen- und Popularmusik aus mehrerer Diözesen hat die Sammlung zusammengestellt.

Der Chor, bestehend aus Mitgliedern der Kantorei und der Petruskirche, stellte unter der Leitung von KMD Ernst Hagerer einige der Lieder vor, teilweise zusammen mit der Kirchengemeinde. Die moderneren Rhythmen laden durchaus zum Mitschwingen ein und man kann sich vorstellen, dass sich auch die jüngere Generation für die neuen Lieder erwärmen kann.

Tags zuvor hatte Dekan Christoph Grötzner bereits das gesamte Prodekanat München-Süd zum „Offenen Singen“ eingeladen. Pfarrer Eugen Eckert aus Frankfurt/Main, der viele der Lieder vertont hat, und Kirchenmusiker Joachim Raabe aus Haiger leiteten die Veranstaltung und danach auch die Podiumsdiskussion, an der u.a. auch Patrick Dehm (Herausgeber) teilnahm.

Der Zweite Advent, in diesem Jahr gleichzeitig der Nikolaustag, hat Pfarrerin Christina Ehring inspiriert, auch mit den Kindern an den Bischof von Myra zu erinnern. Nach einer gespielten Geschichte erschien dann tatsächlich der Nikolaus persönlich und wurde mit einem Lied, natürlich aus dem neuen Gesangbuch, wieder verabschiedet.

Brigitte Mauder


Notiz vom 06.12.2015:

29.11.2015: Familiengottesdienst zum 1. Advent in der Petruskirche

Und da alle guten Dinge drei sind, gab es noch ein , neudeutsch, „ Event“ in der Petruskirche: Familiengottesdienst zum 1. Advent. Frau Pfarrerin Hallman und das Familiengottesdienstteam gestalteten einen kindgerechten Gottesdienst, der aber auch für Erwachsene sehr gelungenen und hörenswert war. Wann darf man als Erwachsener schon mal dem „ Kasperl und Seppel“ folgen?! Es gab ein kurzes Stück über das Licht und den Stern in der Adventszeit, ein verschlafener Kasperl wurde vom Seppel auf die kommende Adventszeit, die Erwartung und den Stern von Bethlehem vorbereitet und damit natürlich auch die Gottesdienstbesucher, die sehr zahlreich mit vielen Kinder erschienen waren. Für die Erwachsenen folgte ein kurze Predigt und dann gab’s Plätzchen und Kuchen Kaffee und Kinderpunsch im Gemeindesaal für Groß und Klein, einen Verkaufsstand für Weihnachtsbücher und letzte Einkaufsmöglichkeiten am Bastelstand.

Familiengottesdienst 1. Advent 2015

Familiengottesdienst 1. Advent 2015

Familiengottesdienst 1. Advent 2015

Und nun zieht erst mal Ruhe in die Petruskirche ein, da es leider am 2. Advent keinen Gottesdienst gibt. Und für den 12.12. hier eine Vorschau: Gottesdienst in St. Ansgar und Empfang in der Petruskirche zum 40 jährigen Ökumenejubiläum.

Angelika Kraus


Notiz vom 06.12.2015:

27.11.2015: Mitarbeiteradvent der Apostel- und Petruskirche

Jedes Jahr werden die Ehrenamtliche der Apostel- und Petruskirche zu einer Adventsfeier eingeladen, ein „Dankesagen“ für alle Mühen, Pflichten, Aktivitäten der vielen Ehrenamtlichen in beiden Sprengeln. Und in diesem Jahr fand das Fest in der Petruskirche statt. 120 Gäste waren der Einladung der vier Pfarrer gefolgt und ließen sich im Kirchenraum und dem Gemeindesaal der Petruskirche an schön geschmückten Tischen allerlei Leckereien schmecken, sangen Adventslieder, lauschten dem Zusammenspiel von Frau Ruhm am Flügel und Frau Maier mit der Geige, bekamen Adventskalender mit besinnlichen Geschichten und Bildern geschenkt und „ ratschten“, tauschten sich sprengelübergreifend aus und kauften auch am Bastelstand ein, was natürlich den Erlös des Basars noch mal vergrößerte.

Mitarbeiteradventsfeier

Mitarbeiteradventsfeier

Mitarbeiteradventsfeier

Ein gelungenes Fest, dass die arbeitsmäßig natürlich etwas angespannten „Petrusjünger“, die ja alles vorbereitet und wieder aufgeräumt hatten, dann im nächsten Jahr entspannt in der Apostelkirche genießen dürfen.

Angelika Kraus


Notiz vom 06.12.2015:

20. - 22.11.2015: Basar und Gemeindefest in der Petruskirche

Und wie in jedem Jahr gab es auch 2015 einen Basar und ein Gemeindefest Ende November in der Petruskirche. Viele fleißige Helferlein schleppten, sortierten, bauten auf, dekorierten, belegten Brote, backten Kuchen und kochten Suppen. Und der bastelkreis hatte ja fast ein ganzes Jahr „Schönheiten“ gebastelt.

Basar und Gemeindefest in der Petruskirche

Und dann ging es am Freitagnachmittag los, neue Zeit, 16:OO Uhr und der erste Ansturm war groß wie immer. Es wurden Trödel, Wäsche, Elektroartikel, Bücher, Spielzeug ( da haben wir in Frau Kaleschke ein neues Verkaufstalent entdeckt. Sie kann nicht nur Bücher verkaufen, sondern auch Spielzeug ) und vor allen Dingen Weihnachtsbasteleien und Adventsgestecke mit sehr großem Erfolg verkauft. Reinerlös knapp 6000 €, die für die eigene Gemeinde, die Flüchtlingshilfe der Apostel-Petrusgemeinde, die Samberger Schulinitiative, für Ärzte für Obdachlose und Bedürftige in der eigenen Gemeinde gespendet wurden. Das Basteln mit Kindern am Samstag war ein großer Erfolg. Unter Leitung von Frau von Bressensdorf bastelten auch 12 Flüchtlingskinder aus der Unterkunft in der Hofmannstraße zusammen mit anderen Kindern mit großer Freude: Kerzen wurden geschmückt, Ketten aufgezogen, Lebkuchenmännchen mit Schokolade zusammengeklebt, aber auch Plätzchen gegessen und Limo getrunken.

Die Tombola fand regen Zuspruch, 100 Lose wurden verkauft und die Gewinne waren begehrt.

Basar und Gemeindefest in der Petruskirche

Die Sketche am Gemeindefest waren auch ein großer Erfolg und wurden heftig beklatscht und die Cafeteria war zu jeder Zeit belagert. Die Damen am Buffet „wirbelten mit Kaffee, Wein, belegten Broten, Kuchen, Suppen“ ohne Pause. Am Samstag um 17:00 Uhr war dann der meiste „Spuk“ vorbei. In Windeseile wurde abgeräumt und alles wieder aufgeräumt, damit sich die Petruskirche am Ewigkeitssonntag von ihrer besten Seite zeigen konnte. Nach dem Sonntagsgottesdienst mit Totengedenken gab es noch ein nettes Beisammensein im Gemeindesaal bei Kuchen, Kaffee und Suppen. Und Weihnachtsbasteleien und Leckereien fanden weitere Abnehmer.

Angelika Kraus


Notiz vom 09.10.2015:

04.10.2015: Erntedank in der Petruskirche

Familiengottesdienst mit Erstklässlersegnung in der Petruskirche zu Erntedank. Die Kirche war so voll, dass wir sogar den Gemeindesaal öffnen mussten, denn viel Familien mit Kinder, unter ihnen auch etliche Erstklässler und ansonsten Jung und Alt, waren der Einladung zum Erntedankfest gefolgt und brachten viele Erntegaben mit. Wir hatten in diesem Jahr besonders um Süßigkeiten, Kuchen und Obst gebeten, weil wir diese Gaben den Flüchtlingen in der Unterkunft in der Hofmannstraße bringen wollten.

Erntedank 2015, Süße Gaben

Doch der Reihe nach: Das Familiengottesdienstteam unter der Leitung von Frau Pfarrerin Hallmann hatte einen schönen, kind- aber auch erwachsenengerechten Gottesdienst vorbereitet, mit vielen bekannten Liedern, einer kurzen Predigt, der Segnung der ABC- Schützen, die eine Kinderbibel und einen Papierfisch mit Bonbon überreicht bekamen. Der Gottesdienst stand unter dem Motto: „Süß sei Dir das Lernen“ , bezugnehmend auf die Schultüte, die man ja früher Zuckertüte nannte. Die Kirche war dekoriert mit den Erntegaben, Blumen und Schultüten. Und nach dem Gottesdienst gab es Kuchen, den ein Konfirmand gebacken hatte und alle waren sich einig: das Team und Frau Hallmann hatten einen tollen Gottesdienst für Groß und Klein gestaltet.

Erntedank 2015, Kirche mit Altar und Dekuration

Am Nachmittag trafen sich etliche Gemeindemitglieder und brauchten gemeinsam die vielen leckeren Spenden in die Flüchtlingsunterkunft. Dort wurde eine lange Tafel mit den Gaben aufgebaut und „ratzfatz“ war alles verteilt an Kinder und Erwachsene, die sich sehr gefreut haben über eine Abwechslung in ihrem Speiseplan.

Erntedank 2015, Besucher im Gemeindesaal

Mehrere Flüchtlinge bedankten sich sogar auf Deutsch bei den „Petruslern“.

Angelika Kraus


Notiz vom 09.10.2015:

18.09. - 29.09.2015: Apulienreise der Apostel- und Petruskirche nach Apulien

18 Reisende aus unseren und befreundeten Sprengeln hatten sich aufgemacht, Apulien kennen zu lernen, unter der bewährten Leitung von Vreni Ruhm. Flug nach Bari, 3 verschiedene, sehr unterschiedliche Hotels, bei Otranto Provinz Lecce, altes Gutshaus, Cisternino in der Trulligegend von Murgia, typisches italienisches Hotel mit riesigem kühlen Speisesaal und viel Musik , Bischegli Provinz Barletta-Andria-Trani Hotel am Meer mit temperamentvollen Familienfeiern und vergangenem Charme, aber auch lautem Meeresrauschen.
Wandergruppe bei Oranto, Apulien , Italien
Wunderschöne Tage mit herrlichem Wetter , prall angefüllt mit Besichtigungen, die Kathedralen von Otranto, San Nicolao in Bari , Bitonto, San Nicola Pelegrino in Trani und Molfetta, das „ Ende der Welt“ in St.Maria di Leuca, wo sich 2 Meere treffen, die quirligen Städte Brindisi und Bari, die Barockstadt Lecce, das Trullistädtchen Alberobello, die „ Krone Apuliens“, Castel del Monte, das Heiligtum von Padre Pio im Gargano, Ausgrabungen, Wanderungen über Stock und Stein, Badeaufenthalte, leider immer zu kurz, im noch schön warmen Meer, und Stadtbummel durch verschieden Altstädte, die sogenannte „Freizeit“, gehörten dazu.
Leuca, Hafenbecken, Apulien, Italien

Trani, Stadtansicht mit Bucht, Apulien, Italien

Alberobello, Dorf mit typischen Dächern, Apulien, Italien

Verwöhnt wurden wir überall mit mehrgängigem Menüs, viel Wein und Asti Spumante. Genossen haben wir auch zwei Sonntagsandachten mitten in der Natur , einmal im wunderschönen Park der Masseria, unserem ersten Hotel, einmal mitten im Grünen mit Blick auf Castel del Monte.
Eine Alles in Allem gelungene Reise, die aber hinterher ein wenig „Erholung“ nötig machte.

Angelika Kraus


Notiz vom 30.09.2015:

26.09.2015: Apostelwiesn 2015

Zum dritten Mal hat am vergangenen Samstag die „Apostelwiesn“ stattgefunden. Nach der Einstimmung des Bläserchors mit KMD Ernst Hagerer begrüßte Andreas Barkey, der Vorstand des Evangelischen Vereins, die zahlreichen Gäste, Dekan Christoph Grötzner hielt eine kleine Andacht und begab sich anschließend zum Fassanstich, der ihm mühelos bereits beim ersten Schlag gelang. Er hat es schließlich bereits in Jugendtagen gelernt, sagte er.

Apostelwiesn

Das Team um Frau Dr. Schottelius bemühte sich mit großem Erfolg um Sponsoren, die eine beachtliche Menge an Sekt, Bier, Kuchen, Würstl, Salate, Waffeln und viel für die Tombola zur Verfügung stellten. Es gab eine tolle Auktion mit Konzertkarten, einen Fußball des FC Bayern München, zwei Stunden in der Goldschmidewerkstatt von Frau Grötzner, und viele Aktivitäten für die Kinder: Lebkuchenherzen, ein Flohzirkus, eine professionelle Schminkdame, und wer es gruselig wollte, sogar eine Geisterbahn im Keller.

Man konnte auch das Öko-Fahrrad ausprobieren, das der Umweltkreis vorführte. Herr Barkey zollte dem Organisationsteam zu Recht ein großes Lob.

Die Gäste hatten gute Laune, auch weil es das Wetter grad so erlaubte, mit Kaffee, Sekt oder Bier sich durchaus im Freien aufzuhalten.

Trudgart Vorholz wird sich freuen, unserer Partnergemeinde in Kiew den Erlös der Veranstaltung zur Verfügung stellen zu können. Dafür war er ja gedacht.

Immer wieder wurde gesagt, wie angenehm diese Wiesn wäre, denn erstens ist es nicht so weit – das sah man an den vielen Fahrrädern - zweitens herrscht nicht ein solches Gedränge wie auf der „echten“ Wiesn und drittens ist alles viel billiger.

Brigitte Mauder


Notiz vom 14.09.2015:

13.09.215: Einsegnung von Pfarrerin Anna Barth in der Apostelkirche

Pfarrerin Anna BarthAm vergangenen Sonntag wurde die neue Pfarrerin der Apostelkirchen-gemeinde, Frau Anna Barth,  in ihr Amt eingeführt. „Nach immer neuen Vakanzen seit 2012 ist das Team nun endlich vollständig“, sagte Dekan Christoph Grötzner, und „für ganze drei Jahre kann sie nun endlich Gemeindearbeit leisten“, bestätigte die stellvertretende Dekanin Christine Sippekamp, die die Segnung von Pfarrerin Barth vornahm. „Seelsorge, das ist ihr Hauptanliegen“, führte Frau Sippekamp bezugnehmend auf den aktuellen Predigttext (Matthäus 6, 25-34) weiter aus, „das ist  Sorge für Andere -  im Leben und Schweigen, im Tun und Lassen“. „Drei Jahre, da geht schon was“, davon ist Frau Barth überzeugt.

Es folgten Grußworte des Kirchenvorstands, der Jugend, der katholischen Nachbargemeinde St. Johann Baptist, für die sich Frau Barth sehr herzlich bedankte und nicht müde wurde, all die Gemeindemitglieder und Gäste einzeln zu begrüßen.

Der Evangelische Verein übernimmt ein Viertel der Kosten für die halbe Planstelle der neuen Pfarrerin.

Brigitte Mauder


Notiz vom 28.07.2015:

26.07.215: Virtuose Barockmusik in der Petruskirche

Barockmusik
Vier junge Musiker, die sich der Barockmusik auf Originalinstrumenten verschrieben haben, gestalteten am vergangenen Sonntag eine wunderbare Abendmusik.

Yuna Lee, Barockvioline, Tatiana Flickinger, Blockflöte, Leonhard Hauske, Barockfagott und Sofya Gandylian am Cembalo spielten zum Teil noch unveröffentlichte Werke von Antonio Vivaldi, Georg Philipp Telemann, Pierre Prowo und Giovanni Benedetto Platti.  Es war eine Freude, der unglaublichen Virtuosität der Gruppe zuzuhören und zuzuschauen. Leonhard Hauske führte in die einzelnen Stücke ein, wusste viel zu sagen über die Instrumente, die italienischen und französischen Einflüsse der Komponisten in der damaligen Zeit (etwa 1700 – 1750), was den Musikgenuss zusätzlich intensivierte. Die zahlreichen Besucher dankten es der Gruppe mit überaus großem Beifall und erklatschten sich zwei Zugaben.

Zu danken ist diese Veranstaltung Jürgen Menzel, der die Gruppe schon lange kennt und liebt, und dem es gelungen ist, sie in die Petruskirche zu holen.  Es soll nicht das letztemal sein – sie kommen wieder, am 31. Januar 2016.

Die Petruskirche eignet sich übrigens wunderbar für eine solche Art von Musik, schafft sie doch den ihr eigenen intimen Charakter.

Brigitte Mauder


Notiz vom 26.07.2015:

12.07.215: Einführung von Frau Pfarrerin Hallmann in der Petruskirche

Pfarrerin Hallmann Einführung Juli 2015
Und noch ein Fest in der Gemeinde: Die neue Pfarrerin Frau Regina Hallmann wurde in einem Nachmittagsgottesdienst in ihr neues Amt in der Petruskirche eingeführt. Frau Prodekanin Sippekamp und Herr Dekan Grötzner hatten die Leitung des Gottesdienstes und die feierliche Einführung von Frau Hallmann übernommen, Frau Hallmann hielt die Predigt, zwei Kirchenvorsteher übergaben ihr Bibel und Taufkrug, eine Jugendvertreterin den Abendsmahlkelch. Prädikantin und Vertrauensfrau reihten sich mit ihren Segen in die Reihe der Gratulanten ein.

Pfarrerin Hallmann Einführung Juli 2015 Chor
Der Chor der Petruskirche umrahmte den Festgottesdienst mit seinem Gesang.

Nach dem Gottesdienst traf man sich auf einen kleinen Imbiss und Sektempfang im Foyer und mehrere Gruppen der Gemeinde und ein Vertreter der katholischen Nachbargemeinde richteten Grußworte an Frau Hallmann und übergaben kleine und größere Geschenke.

Pfarrerin Hallmann Einführung Juli 2015
Ein gelungener Einstieg für Frau Pfarrerin Hallmann und die Gemeinde , bei dem Beide ihrer Hoffnung auf gute Zusammenarbeit, Seelsorge und einen segensreichen Neubeginn zum Ausdruck brachten.

Angelika Kraus 


Notiz vom 26.07.2015:

13. – 20. 07.2015: Radltour der Apostel-und Petruskirche

Radl Tour Juli 2015 Damen
Puh, war das eine heiße Radltour der Gemeinde, im wahrsten Sinne des Wortes. 22 Radler haben bei 33-39 Grad am Oberrhein zwischen Breisach und Bühl viele Radlkilometer hinter sich gebraucht, literweise Flüssigkeit geschluckt, gestöhnt und nach Schatten gelechzt, gelacht und sich doch gefreut, dass uns nur Sonne pur und kein Regen beschert war. Die täglichen Strecken, gut organisiert vom Vorbereitungsteam, je nach Besichtigungen und anderen Unternehmungen, betrugen  zwischen 30 und 50 km, auf ebener Strecke ohne nennenswerte Steigungen, gut ausgesucht von unserem " Navimann".

Radl Tour Juli 2015 Herrn
Besichtigungen standen auch auf dem Programm, Colmar und Straßburg. Eine Bootsfahrt durch das Naturschutzgebiet Taubergießen erwies sich als äußerst erfrischend, Wasserläufe in Schatten, " Urwald" am Ufer. Wir konnten die fast 2 Stunden dauernde Fahrt auf dem Wasser schon wegen der Kühle sehr genießen.

Gottseidank gab es keine nennenswerten Unfälle, nein, es gab sogar ein " freudiges Ereignis" . Mitradlern  wurde ein Enkelkind geboren. Grund genug zum Anstoßen und Beglückwünschen. 

Und unser Bus mit Fahrradanhänger hat uns nach 7 Tagen voller Anstrengungen, schon wegen der Hitze, aber auch vollem Genuss, Badestopps und gutem Essen abends in den Hotels,sicher wieder nach Solln gebracht.

 Angelika Kraus, Fotos Hermann Raith


Notiz vom 11.07.2015:

04.07.2015: Ökumenisches Sommerfest in der Parkstadt Solln

Sommerfest 2015

Sommerfest von St. Ansgar und der Petruskirche. In diesem Jahr stand  das Fest sogar unter  einem Motto:  50 Jahre Parkstadt Solln. Und das wurde besonders festlich begangen. Neben der Spielstraße, der Hüpfburg für die Kinder, dem traditionellen Büchermarkt in der Bücherstube der Petruskirche ( dort war es wunderbar kühl bei der Riesenhitze ), einer Fotogalerie aus 50  Jahren Parkstadt Solln und der Cafeteria in der Petruskirche ( hier war es auch kühler als auf dem sonnenheißen Kirchplatz mit den aufgeheizten Steinen  und es gab 25 verschiedene Kuchen)  lud am Nachmittag die Forstenrieder Blasmusik zum Verweilen auf dem Kirchplatz ein.  Der Kinderchor von St. Ansgar gab eine Kostprobe seines Könnens, ebenso  auch die noch recht junge Band der Apostelkirche. Eine neue ökumenische Fahne wurde von Pfarrer Baginski und Dekan Grötzner geweiht, mit einem lila Streifen für die Evangelischen, Gelb für die Katholiken und einem weißen  Streifen als Verbindung mit den roten Umrissen eines Fisches, als eines der ältesten christlichen Symbole. Die letzte Fahne war durch den häufigen Gebrauch, es gibt in unserem Gemeindezentrum so viele ökumenische Gelegenheiten, bei denen die Flagge gehisst wird, verschlissen.

Am Abend ging es weiter mit guter Musik im Biergarten auf dem Kirchplatz.  Bis nach 21 Uhr konnte man es sich  bei einem Bier oder Limo und Gegrilltem und guten Gesprächen auf den Bänken gemütlich machen und bei großer Wärme den Abend ausklingen lassen.

Viele fleißige, ökumenische  „ Heinzelmännchen“ räumten den Kirchplatz am selben Abend noch auf. Allen Ehrenamtlichen aus beiden Gemeinden sei Dank!

Angelika Kraus


Notiz vom 11.07.2015:

28.06.2015: Konzert zum Abschluss des Petrusfestes in der Petruskirche

Petrusfest Chor 2015

Jauchzet dem Herrn, alle Welt : ein Konzert mit den Werken von Bach, Schütz, Hassler, Schnabel, Mendelssohn Bartholdy, Merkel, Klein, Krieger, Strohbach, Frayssé, Rheinberger, Homilius und Michel, also eine große Vielfalt. Lob- und Jubellieder, Jauchzet dem Herrn, singet dem Herrn ein neues Lied.

Die Solisten Reni Weiser, Mechthild Kochheim-Schropp, Matthias Rist, Bernhard Schmid, Theresa Larass, Hermann Ruhm gaben dem gelungenen Konzert des Petruschores weiteren  Glanz. Frau Sabine Maier leitete den Petruschor und Frau Sigrid Ruhm das Vokalensemble.

Am Schluss war der Beifall groß und die Freude über den Erfolg war den Aufführenden deutlich anzusehen.

Angelika Kraus


Notiz vom 11.07.2015:

28.06.2015: Petrusfest in der Petruskirche

Petrusfest 2015

An Sonntag feierte Pfarrer Weidemann in der Petruskirche im Rahmen des Petrusfestes seinen letzen Gottesdienst, einen Gottesdienst für Kinder und Erwachsene. Es ging um die Apostelgeschichte 3, 1 – 10, die Heilung eines Gelähmten durch Petrus und Johannes, der vor dem Tempel an der schönen Pforte in Jerusalem bettelt. Er kann nicht in den Tempel, um Gottes Wort zu hören, seine Freunde setzen ihn jeden Tag vor dem Gotteshaus ab. Er wird durch die beiden Jünger geheilt und kann fortan das Wort Gottes im Tempel hören.

Eglifiguren verdeutlichen wieder diese biblische Geschichte und die Gottesdienstbesucher wurden dazu aufgefordert auf farbigen Zettel zu schreiben, wie sie einem Kranken, Elenden, Traurigen, Depressiven helfen würden. Diese Hilfsangebote, wie „miteinander reden,  zusammen lachen, umarmen, zu nicken, zuhören usw.“ wurden verlesen und dann an eine Stellwand gepinnt. Da konnte man nach dem Gottesdienst nochmal nachlesen, welche Hilfsangebote und Ideen es in schwierigen Situationen geben kann. Der Chor umrahmte mit Gesang den Gottesdienst und danach wurde im Gemeindesaal bei Sekt, Suppe, Kaffee und Kuchen mit kleinen Sketchen das Geburtstagsfest der Petruskirche gefeiert und an den nahenden Abschied von Pfarrer Weidemann erinnert.

Das  schöne Fest  ging erst nach mehreren Stunden zur vollsten Zufriedenheit aller Beteiligter zu Ende.

Angelika Kraus


Notiz vom 11.07.2015:

14. 06.2015: Kinder-und Krabbelgottesdienst in der Petruskirche

Krabbelgottesdienst 2015

Der erste Kinder- und Krabbelgottesdienst in der Petruskirche unter der Leitung von Frau Pfarrerin Ehring, leider etwas schwach besucht, was wohl dem schönen Wetter geschuldet war. Das Thema lautete „ Wachse kleine Pflanze“ , das Gleichnis vom Sämann Mk 4,3-8. Wir hatten mit Eglifiguren ein Feld mit Dornen, Unkraut und guter Erde vorbereitet, um zu zeigen, dass das Samenkorn nur auf gutem Boden gedeihen und Frucht bringen kann. Der fruchtbare Boden als lebensförderndes Umfeld; die Familie, die Geborgenheit vermittelt und Raum für Leben und Wachstum bietet und die reiche Frucht als  Erfolg im Leben; Glück; Glaube, Hoffnung, Liebe. So wurde den Kindern die Geschichte vermittelt. Dann durften sie kleine Töpfchen mit Samenkörner von Kresse bepflanzen und mit nach Hause nehmen, um dann daheim beobachten zu können, wie die „kleine Pflanze“ bei guter Pflege  wächst.

Angelika Kraus


Notiz vom 06.07.2015:

05.07.2015 Abschied von Pfarrer Markus Weidemann

Pfarrer Weidemann bei Ansprache, mit Bischofsstab, Abschiedsfeier
Unsere Apostelkirchengemeinde bereitete Pfarrer Markus Weidemann einen würdigen Abschied. Die Gäste der vollbesetzten Kirche feierten den allerletzten Gottesdienst mit ihm, hörten teilnahmsvoll seine letzte Predigt. Danach überreichte ihm Dekan Christoph Grötzner – in Kürze die einzelnen Stationen seines Wirkens aufzählend - die von Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm unterzeichnete Entpflichtungsurkunde, die Pfarrer Markus Weidemann ab 1. August 2015 offiziell in den Ruhestand versetzt.

Pfarrer Weidemann mit Ehefrau, Abschiedsfeier 2015

Heiter und wehmütig zugleich bedankten sich beim anschließenden Empfang sämtliche Gruppen und Kreise für seine professionelle Begleitung: Die Kinder, die Jugend, die Senioren, der Petruschor, die Bläser, der Miteinanderkreis, die Tansaniagruppe, der Vertreter der katholischen Nachbargemeinde und Einzelpersonen wie Walter Schiede, der mit seinem selbst gefertigten „Bischofsstab“ besonderen Beifall erzeugte. Pfarrer Weidemann bedankte sich überaus gerührt in der ihm eigenen sympathischen Weise. Ein Segenslied beendete das offizielle Ende der Veranstaltung, wiewohl es noch lange dauerte, bis sich „seine“ Gemeindeglieder fast alle einzeln von ihm verabschieden konnten.

Pfarrer Weidemann mit Ehefrau bei Abschiedsfeier

Pfarrer Weidemann wird nun zu seiner Frau nach Mülheim a. d. Ruhr  umziehen und dort ganz bestimmt „in Ruhe“ einen neuen Wirkungskreis beginnen. Das denken Alle. Er auch.

Brigitte Mauder


Notiz vom 03.07.2015:

03.07.2015 Der Evangelische Verein hat einen neuen Vorstand

Vorstand Evangelischer Verein von links: Julia Eßmann, Andreas Barkey, Marie-Nicolette Schottelius, Dr. Carola Dony

Bernd Haßelhuhn hatte am Dienstag, den 30. Juni, zu seiner Mitgliederversammlung ins Gemeindehaus der Apostelkirche eingeladen. Die Regularien auf der Tagesordnung waren erfüllt und die Beschlussfassung der anwesenden Mitglieder gesichert. U.a. berichtete er über die verschiedenen Aktivitäten der zurückliegenden zwei Jahre.

Bernd Haßelhuhn’s letzter Tagesordnungspunkt war allerdings für viele eine Überraschung, denn er gab bekannt, dass er nach 11 Jahren seiner Tätigkeit als Vorsitzender nun nicht mehr kandidieren möchte. Zumal, so sagte er erleichtert, sich ein Nachfolger gefunden hat: Andreas Barkey.

Der vorgeschlagene neue Vorstand wurde einstimmig angenommen und setzt sich künftig wie folgt zusammen:

Andreas Barkey, Marie-Nicolette Schottelius, Julia Eßmann, Dr. Carola Dony.

Beiräte: Rudolf Kutschker, Thomas Grotzek, Martina Voege, Gero von Hanstein.

Rechnungsprüfer: Hermann Raith, Michael Hochholzer.

Dekan Christoph Grötzner dankte Herrn Haßelhuhn mit einem Blumenstrauß - begleitet von großem Beifall der Anwesenden - für seine verdienstvolle Tätigkeit im Evangelischen Verein.

Brigitte Mauder


Notiz vom 29.06.2015:

27.06.2015 Radlfahrt nach Gauting unter dem Motto: „Mobil ohne Auto“

Radlfahrt nach GautingAm Samstag, dem 27.06.2015 startete die traditionelle Radltour der Gemeinde unter dem Motto „Mobil ohne Auto“. Wie schon im letzten Jahr konnten wir unter den 16 Radlerinnen und Radlern auch Herr Dekan Grötzner und seine Frau begrüßen. Herr von Hahn hatte für den Arbeitskreis Umweltschutz der Gemeinde wieder eine insgesamt ca. 30 km lange Fahrtstrecke durch den Forstenrieder Park geplant, Herr Dr. Pascher, Herr Raith und Herr Aßbichler übernahmen das Ende der Gruppe. Bei der Abfahrt von der Apostelkirche um 9:30 Uhr hatte sich das Wetter bedeckt gehalten und es nieselte leicht.
Das focht die Radlergemeinschaft aber nicht an und auf der Strecke nach Gauting fielen nur vereinzelt noch einige Tropfen. In der kleinen evangelischen Christuskirche in Gauting (erbaut 1928) hielt Dekan Grötzner dann eine berührende Umweltandacht. Nach der Andacht hatten wir die Freude, einen Blick in die kathol. Frauenkirche (mittelalterlich, später barockisiert) zu werfen, bevor es nach einer kurzen Abfahrt zum griechischen Spezialitätenrestaurant Syrtaki ging. Keiner wurde bei seinem Essen enttäuscht und der leise auf die Markise klopfende Regen wunde kaum wahrgenommen. Aber, o Wunder, als wir gut gesättigt wieder zur Weiterfahrt aufbrachen, hatte der Regen völlig aufgehört und die Fahrt über Forst Kasten zur Preysingsäule war eine reine Freude. Bei der Rückfahrt durch den Forstenrieder Park wurde dann Jedem bewußt, wie sehr der Sturm im vergangenen April hier gewütet hatte. Links und rechts des Weges lagen zersplitterte und entwurzelte Bäume. Das Wetter wurde immer besser und als die ersten Häuser Münchens in Sicht kamen, schien sogar die Sonne!


Dankbar für den interessanten Tag in Gottes schöner Natur und glücklich über die unfallfreie Rückkehr verabschiedeten sich alle Radler am Schlittenbergerl an der Herterichstrasse.

Wir sagen Dank an alle „Mitradler“, die mit uns bewiesen haben, dass man auch ohne Auto seine Freude haben kann und natürlich ein besonderer Dank an das Ehepaar Grötzner!

Für den Arbeitskreis Umweltschutz: Diether von Hahn 


22.05.2015: Trauerfeier für Frank Bantleon


Eine große Trauergemeinde hat sich am Freitag in der Apostelkirche von Frank Bantleon verabschiedet. Pfarrerin Dr. Ehring beschrieb in der Lebensgeschichte von „Fränkie“ seine wichtigsten Stationen, seine berufliche Laufbahn als Betriebswirt, seine Hobbies (eigentlich war er der „Hoffotograf“ der Apostelkirchengemeinde und der Sollner Kantorei) und seine vielerlei anderen Interessen. Seine Liebe galt seiner Frau, seinen beiden Töchtern und den vier Enkelkindern.
Frank Bantleon war viele Jahre als Kirchpfleger (Beauftragter des Kirchenvorstands für das Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen) für die Gemeinde tätig, war Vorstandsmitglied des Evangelischen Vereins – das wusste Bernd Haßelhuhn in angemessener Weise zur würdigen. Eine Nachbarin der Bantleons las im Namen der gesamten Nachbarschaft einen eindrucksvollen Abschiedsbrief vor.

Die Sollner Kantorei unter der Leitung von KMD Ernst Hagerer umrahmte die Feier mit Johannes Brahms („Nachtwache“),  von Carl Orff einen Ausschnitt aus „Carmina Burana“ und „Der Sonnengesang“. Frank Bantleons Tochter Julia spielte ihrem Vater am Schluss noch eine eigene Komposition vor.
 
Viele aus der Gemeinde waren sehr betroffen von dem so plötzlichen, unvorhergesehenen Tod Frank Bantleons, der mit seiner so positiven Ausstrahlung und oft unbekümmerten Fröhlichkeit allenthalben eine heitere Stimmung verursachte. Er wird lange nicht vergessen werden.

Frank Bantleon wäre am 1. August 79 Jahre alt geworden. 

Brigitte Mauder


 15.05. bis 23.05. 2015: Ökumenische Pfingstnovene


Acht kleine Gottesdienste in der alten Sollner Kirche, das ist die Pfingstnovene, an der sich die vier christlichen Gemeinden in Solln beteiligen. Verschiedene Gruppen der Gemeinden gestalteten die Gottesdienste. Es wurden Lieder aus dem Liederheft der „Ökumenischen Pfingstnovene“ gesungen unter dem Motto „Sende uns deinen Geist“. Und den Abschluss bildete dann wie immer das Pfingstfeuer, diesmal nochmals im Pfarrgarten der Apostelkirche, da der neu angelegte Rasen vor dem Pfarrheim St. Johann Baptist noch ein wenig geschont werden musste. Verbrannt wurde eine von Herrn Schittler aus Holz detailreich gestaltete Taube. 
Der dazu gehörige ökumenische Gottesdienst wurde von Pfarrer Weidemann und Pfarrer Baginski gestaltet und musste wegen des schlechten Wetters in der Kirche stattfinden. Und am hell brennenden Feuer konnte man sich dann nach dem Gottesdienst wärmen.

Angelika Kraus


 10.05.2015: Muttertag in der Petruskirche im Kinder- und Krabbelgottesdienst 


Am Muttertag um 11.15 Uhr war wieder Krabbelgottesdienst-Zeit. Etwa 15 Kinder waren mit ihren Eltern oder Großeltern gekommen. Dieses Mal wurde die Geschichte von Sara erzählt, die sich so sehnlich ein Kind wünschte und doch schon so alt war, dass sie gar nicht mehr glauben konnte, dass Gott ihren Wunsch noch erfüllen würde. Sie musste herzlich lachen, als sie hörte, dass sie ein Kind bekommen sollte – als dann aber nach einem Jahr tatsächlich ein Sohn zur Welt kam, nannte sie ihn Isaak – das heißt „Gott lacht“. 
Nach der Geschichte waren alle Kinder eingeladen, für ihre Mamas (und Papas, Omas und Opas) eine festliche Tafel zu decken. Passend zum Anlass wurde diese mit Tiereltern und Tierkindern geschmückt, es gab bunte Kekse für alle und wir haben gemeinsam Muttertag gefeiert, voller Dankbarkeit für die Mütter und Väter, die für uns sorgen, aber auch für unsere Kinder, die Gott uns anvertraut hat.

(Verfasser ist der Redaktion bekannt)


 03.05. bis 10.05.2015: Ein wunderschönes Fleckchen Erde ...

... ist der Bayerische Wald, den wir mittlerweile zum fünften Mal durchstreiften und wieder feststellten, wie viel wir von ihm noch nicht kennen. 29 waren wir auf unserer diesjährigen Wanderwoche, untergebracht im Hotel Magdalenenhof am Stadtrand von Zwiesel, das von allen Teilnehmern sehr gelobt wurde. In welchem Hotel gibt es schon nachmittags Kaffee/Tee und Kuchen kostenlos? Und wir hatten auch Glück mit dem Wetter. Nach anfänglichem Regen am Sonntag, 10.5., boten die nachfolgenden Tage, bis auf wenige Stunden Ausnahme, ein gutes Wanderwetter.
Wir wanderten vom Haus aus über sanftgrüne Hochflächen, durchwanderten Naturschutzgebiete, mühten uns zwischen Regen und Zwiesel auf schmalen Pfaden dem Fluss Regen entlang, stiegen zum Kleinen Arbersee ab und besuchten Glasbläserzentren in Frauenau: den alten Poschinger, der in 15.Familiengeneration noch die alte Glasbläserkunst zelebriert und den Eisch, der junge Künstler fördert und mit seinen Schmuckstücken den Frauen der Runde imponierte. Am letzten Wandertag, Samstag,9.5., wanderte die Leistungsgruppe auf den Hennenkobel und die Spaziergänger drehten eine ausgiebige Runde vom Haus zum Haus zurück. Auf der Suche nach dem Weg sagte uns ein Einheimischer: "Geht`s aufi, dann umi, dann abi und dann vieri". Wir haben uns für so viel Freundlichkeit bedankt und den Weg trotzdem gefunden.


Auf allen unseren Wegen haben wir die kleinen Kapellen und Kirchen am Weg genützt, um unser gesungenes Gottes-Lob los zu werden und am Muttertag gab`s Rosen am Frühstückstisch, dann einen gemeinsamen Besuch des evangelischen Ge-meindegottesdienstes in Zwiesel, anschließend guten Kuchen zum Kirchenkaffee und schließlich eine erfolgreiche Heimkehr.

In unserer Bibel steht: "Ich will dich behüten auf allen deinen Wegen". Das Wort wurde wahr und wir danken Gott für schöne Tage.

Für die Wandergruppe unserer Gemeinde zeichnet: Gernot Müller


 03.05.2015: Konfirmationen in der Petruskirche

Zwei Uhrzeiten für die Konfirmation in der Petruskirche, aber nur ein Sonntag. Die ersten Konfis, acht an der Zahl, mussten früh aufstehen, Gottesdienstbeginn 9.30 Uhr, die zweite „Runde“, 5 Konfis, hatte dafür ein verspätetes Mittagessen, denn deren Konfirmationsgottesdienst begann erst um 11.30 Uhr. Und einige Kirchenvorsteher, die beide Gottesdienste begleitet hatten, waren mehrere Stunden „ im Einsatz“. 
Herr Pfarrer Weidemann und Frau Förderreuther, die die Konfirmanden das ganze Jahr über geleitet und begleitet hat, hatten einen sehr schönen Gottesdienst vorbereitet mit altbekannten Liedern und einer Predigt mit einem kleinen Theaterstück über die Entfernung vom Herzen zum Gehirn und ob man diese Strecke mit dem Zollstock messen könnte und dass Herz und Gehirn uns immer wieder verschiedene Wahrheiten oder Ansichten schenken. Jeder Konfirmand, jede Konfirmandin bekam einen kleinen Zollstock und ein Kreuz geschenkt. Die von den „Akteuren“ gestalteten, wirklich sehr schönen Konfirmationskerzen, entzündeten sie dann an der Osterkerze.

Musikalisch wurde der Gottesdienst von Frau Maier an der Orgel und Frau Claudia Zwenzner auf der Geige begleitet, G.F. Händel, Sonate A-Dur Adagio und Allegro. 

Alle Jugendleiter, die die Konfis ebenfalls während des ganzen Jahres begleitet hatten, d.h. jeden Mittwoch beim Konfirmandenunterricht dabei waren und Frau Förderreuther mit „Rat und Tat“ unterstützt hatten, waren auch zu den Konfirmationen gekommen und brachten einen Sketch dar. Mittelpunkt war ein grüner Koffer gefüllt mit „Jugendarbeit“ und allem, was in diesem Rahmen bei uns in der Kirche für Jugendliche angeboten wird. 

Die Spenden dieser Gottesdienste gingen an die Katastrophenhilfe für die Opfer des Erdbebens in Nepal. 

Und im Foyer, und auch vor dem Altar in der Kirche, den Frau Zeidler mit wunderschönen Blumen geschmückt hatte, gab es dann den großen Fototermin mit Herrn Weidemann und Frau Förderreuther. Es klickte und blitzte ohne Unterlass, bis alle zufrieden waren.

Angelika Kraus


 05.04. und 06.04.2015: Ostern in der Petruskirche 

Am Ostersonntag heißt es in unseren Kirchen früh aufstehen, Osterfeuer, Gottesdienst, Osterfrühstück, nochmal Gottesdienst. „Volles Programm“ zur Auferstehung Jesu. Schön, ergreifend, stimmungsvoll, glaubensstärkend …

Auf dem Kirchplatz zwischen St. Ansgar und der Petruskirche wurde am Ostersonntag um halb sechs das ökumenische Osterfeuer entzündet und an diesem Feuer die neu gestalteten Osterkerzen beider Gemeinden. Dann ging’s in die einzelnen Kirchen, im Dunkeln und schweigend. Und nachher, als sich alle, tastend und fühlend einen Platz in der dunklen Kirche gesucht hatten, wurde die Osterkerze hereingebracht. Licht!!! Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden. 

Mehrere Lektoren lasen den österlichen Lobpreis und dann wurde das Osterlicht weitergegeben. Es folgten das Osterevangelium, das Lied „Er ist erstanden“, Tauferinnerung, das Nizänische Glaubensbekenntnis, das Abendmahl, dann konnten wir alle „ins Licht treten“ mit dem Lied „Wir wollen alle fröhlich sein in dieser österlichen Zeit“ . Und danach gab’s die herzliche Einladung zum Osterfrühstück, das fleißige „Heinzelmännchen“ vorbereitet hatten. 

Nun durften wir uns, 22 an der Zahl, mit Osterfladen, Marmelade, Osterschinken, bunten Eiern und Obst stärken. Kaffee, Tee und gute Gespräche gab es auch …

Angelika Haas-Kraus


 02.04. und 03.04.2015: Gründonnerstag und Karfreitag in der Petruskirche 

Andacht zum Gründonnerstag zum Gedächtnis der Einsetzung des Abendmahles, Gottesdienst mit Herrn Dekan Grötzner. Die Gottesdienstbesucher saßen im Halbkreis mit gutem Blick auf die Abendmahlszene von Josef Fromm an der Altarwand der Petruskirche. Herr Grötzner forderte uns zu einem Gespräch über diese Abendmahlszene auf und es gab eine lebhafte Diskussion über die einzelnen Figuren der Jünger und Jesus und ihre Beziehung zu einander. Wir sprachen gemeinsam den Lobgesang, die Psalmen 113 bis 118, den Jesus auch mit seinen Jüngern sang, bevor sie zum Ölberg gezogen sind, nur unterbrochen vom Halleluja.

Nach dem Gottesdienst wurde die Abendmahlszene mit einem schwarzen Tuch verhüllt.

Am Karfreitag gab es zwei Gottesdienste: um 10 Uhr mit Herrn Dekan Grötzner und Abendmahl und um 15 Uhr zur Todesstunde mit Herrn Pfarrer Weidemann. In diesem Gottesdienst wurde Matthäus 27, 15 – 61 von verschieden Personen vorgelesen, dann „erstarb“ die Orgel langsam und das letzte Lied „Wenn ich einmal soll scheiden“ wurde a capella gesungen. 

Angelika Kraus


 01.04.2015: Spendenfahrt in die Bayernkaserne


Ich hatte kurz vor unserer Fahrt in die Bayernkaserne noch mit den Damen der dortigen Kleiderkammer telefoniert und uns (meinen Mann, Herr Fischer und mich und natürlich viele schöne Sachen) avisiert, und da meinten sie, sie würden sich sehr freuen und wir wären bestimmt kein Aprilscherz für sie. Unsere „Lieferungen“ wären immer sehr hilfreich und hoch willkommen. Und auch diesmal gab es viel in den Gemeindebus einzuladen: Koffer, Taschen, gefüllt mit Handtüchern und Decken, Säcke voller Stofftiere und Kästen mit Duplo und Lego, Puppen und Spielzeugfahrzeuge, Schirme, 35 kg Zucker und zwei sehr schöne Korbsesselchen für die neu renovierte Cafeteria, drei Fahrräder für die Fahradwerkstatt. 
Der Zucker kam auch teilweise in das „Lighthouse“, das neu geschaffenen Welcome-Center, um Neuankömmlinge mit süßem Tee und Kaffee empfangen zu können. 

Besonders wichtig waren wieder die Kleiderständer von unserem früheren Kinderkleidermarkt, die es den Kleiderkammerdamen leichter machen, Ordnung zu machen und zu halten. Und unsere Korbsessel blieben dann letztendlich auch in der Kleiderausgabe. Dort ist eine Leseecke eingerichtet worden, die besonders den wartenden Männern die Zeit verkürzen soll, während die Frauen Kleidung für die Familien und besonders die Kinder aussuchen, was oft etwas länger dauert.

Und wie man auf den Fotos sieht, haben Flüchtlinge und Ehrenamtliche mit einem Kunstprojekt versucht, die Fahrzeughallen, in denen sich die Kleiderausgabe usw. befindet, etwas „aufzuhellen“ und zu verschönern. Da empfindet man dann die Atmosphäre auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne gleich nicht mehr als ganz so trist.

Angelika Kraus


 29.03.2015: Amtseinführung Pfarrerin Dr. Ehring

Der diesjährige Palmsonntag war für die Apostelkirchengemeinde ein besonderer Tag: Frau Dr. Christina Ehring, die neue Pfarrerin auf der 3. Pfarrstelle (50%), wurde durch Dekan Grötzner und die stellvertretende Dekanin, Christine Sippekamp, feierlich in ihr Amt eingeführt. 
Pfarrerin Sippekamp beschrieb in ihrer Ansprache die beeindruckend zahlreichen Stationen der 39-jährigen Pfarrerin (geboren und aufgewachsen in Hamburg, Studium, Promotion und Probedienst in Hamburg, Jerusalem, Heidelberg, Bielefeld, Amsterdam, Gütersloh und zuletzt Münster in Westfalen).
„Sie aber zog ihre Straße fröhlich“, zitierte Frau Sippekamp frei nach Apg 8,39, aber „jetzt sind wir hier“. Dieser Satz freut unsere Gemeinde ganz besonders, nach so manchen Unsicherheiten in den vergangenen Jahren wieder eine konstante Wegbegleiterin zu haben. Christina Ehring will dies Wagnis gerne eingehen, vertraut sie doch darauf, dass Gott es ist, der Menschen ruft und begleitet. Mit Blick auf den heutigen Sonntag im Kirchenjahr sagte sie: „Als Jesus damals auf dem Weg nach Jerusalem war, schickte er seine Jünger los, ihm einen Esel zu beschaffen. Zum Besitzer des Esels sollten sie sagen: „Gott braucht ihn. – Eine überzeugende Begründung für ein Wagnis? Warum nicht!“

Ein zukünftiger Arbeitsschwerpunkt von Pfarrerin Ehring wird die Arbeit mit Kindern und Familien sein. Die Kinder der Kinderkirche sowie der Jugendausschuss gaben ihrer Freude darüber schon Ausdruck, indem sie ihr Segenswünsche und kleine symbolische Geschenke überreichten.

Unter den vielen Gemeindemitgliedern und Gästen befand sich auch ihr Doktorvater, Herr Professor Dr. Friedhelm Hartenstein, der ihr zusammen mit weiteren Vertretern aus der Gemeinde und dem Kollegenkreis ein Segenswort mit auf den Weg gab.

Wir von der Gemeinde wünschen ihr von Herzen, dass sie ihre Zeit und Kräfte gut einteilt, damit auf jeden Fall genug Zeit bleibt für ihren Mann und ihre reizende Tochter Johanna – und ihre Geige. Unsere Gebete und Gottes Segen werden sie begleiten. 

Brigitte Mauder


 28.03.2015: Passionskonzert in der Petruskirche

Stabat mater: Stabat mater dolorosa ist ein mittelalterliches Gedicht, das die Mutter Jesu in ihrem Schmerz um den Gekreuzigten besingt. Das waren die Worte, die über diesem Abend standen. Werke von Rheinberger, Distler und Mendelsohn wurden den Zuhörern vom Chor und von Solisten zu Gehör gebracht. Die Leitung hatte Frau Sabine Maier und die Orgel spielte Ruth Kornder. Die Kirche war auf neue Art beleuchtet, eigentlich, damit die hintere Chorreihe ihre Noten besser lesen kann, aber das „neue“ Licht gab dem schönen, stimmungsvollen Abend noch eine andere , feierliche Atmosphäre. Am Schluss viel Beifall und viele Blumen ….. 

Angelika Kraus 


 15. 03.2015: Kinder- und Krabbelgottesdienst in der Petruskirche

11.15 Uhr am Sonntag ist alle paar Wochen die Kinder- und Krabbelgottesdienstzeit in der Petruskirche. Diesmal stand „Das Land der Brunnen“ im Mittelpunkt. Bilder wurden mit dem Beamer gezeigt und dazu gab es ein Märchen. Die aus Bolivien stammende Geschichte erzählt von einem alten Brunnen, der nachdenkt, warum bei ihm kein Wasser fließt. Viel Mühe ist nötig, all den störenden Unrat zu entfernen, bis er wieder sprudelt und auch die anderen Brunnen ansteckt mit seiner Suche nach dem Leben. 
Wir hatten eine recht anspruchsvolle Geschichte erzählt, aber für die Erwachsenen war sie wohl (großes Lob) gerade richtig. Und die 14 anwesenden Kinder im Alter bis zu 5-6 Jahren haben dann bei der anschließenden Aktion des „Brunnensäuberns“ begeistert in unserem „Brunnen“ gewühlt und Steine, altes Papier, Laub, verdorrte Blumen und Stöcke herausgeholt, bis sie auf blaue Tücher stießen, die das wieder fließende Wasser symbolisierten und grüne Tücher um den Brunnen gelegt und mit Blumen verziert, die blühenden Wiesen rund um das sprudelnde Wasser. 

Und aus dieser Geschichte, der Aktion, den Liedern und Gebeten folgte der Schluss: Wir alle wollen stets daran denken, dass der liebe Gott der Boden ist, er ist es, der Sonne und Regen gibt und alles wachsen lässt.

Angelika Kraus


 06.03.2015: Weltgebetstag 2015 in der Petruskirche

Begreift ihr meine Liebe? Informiert beten – in radikaler Liebe handeln. Das war das Motto des diesjährigen Weltgebetstags in der Petruskirche. Frauen aus den vier Sollner christlichen Gemeinden hatten den Gottesdienst vorbereitet, zu dem in diesem Jahr die Frauen der Bahamas eingeladen hatten. Selbstliebe – Menschenliebe – Gottesliebe, diese Begriffe prägten den Gottesdienst. 

Große Vielfalt auf kleinem Raum: so könnte ein Motto der Bahamas lauten: Traumstrände, Korallenriffe und glasklares Wasser. Aber es gibt auch Schattenseiten im karibischen Paradies: Erschreckend hoch sind die Zahlen zu häuslicher und sexueller Gewalt gegen Frauen und Kinder, wirtschaftliche Abhängigkeit vom Tourismus mit der Zerstörung der Natur, gesellschaftliche Notlagen durch Armut, Krankheit, Perspektivlosigkeit. Sonnen- und Schattenseiten ihrer Heimat – beides greifen die Weltgebetstagsfrauen der Bahamas in ihrem Gottesdienst auf. Und das wurde auch in unserem Gottesdienst deutlich, in der Lesung aus dem Johannesevangelium (13,1-17) und der Fußwaschung. Sechs Frauen wurden im Gottesdienst die Füße gewaschen, um zu zeigen, dass sich symbolisch durch diesen Akt, die Notlagensituation der Frauen von den Bahamas, Armut, Gewalt, Migration, Aids, Brustkrebs (überdurchschnittliche, genetisch bedingte Rate) und die Probleme der vielen sehr jugendlichen Mütter zu einer positiven Perspektive hin verändert. 

Karibische Musik und Lieder gaben dem Gottesdienst einen beschwingten Rahmen, und die Kollekte, bei der 375 € gespendet wurden, war ein Zeichen gelebter Solidarität und soll Projekte unterstützen, die weltweit Frauen und Mädchen stärken. 

Und dann gab es natürlich wie immer den kulinarischen Abschluss (von den mitwirkenden Frauen zubereitet) mit karibischen Spezialitäten, und die Durstigen konnten „Spiced Ice-Tea“ und „ Bahama Mama“ (Orangensaft, Ananassaft, Kokosnussmilch und ein bisschen weißen Rum) probieren. Und dieser gesellige Abschluss wurde von Bildern von den Bahamas, karibischer Musik und guten Gesprächen begleitet.

Angelika Kraus


 18.02.2015: Aschermittwochsfischessen in der Aumühle

Aschermittwoch: Beginn der Fastenzeit. Für viele Gemeindemitglieder beginnt die Fastenzeit in jedem Jahr mit der Aschermittwochsabendwanderung in der Pupplinger Au und dem anschließenden Fischessen in der Aumühle. 30 Personen waren der Einladung des Wanderkreises gefolgt. Das waren aber nicht alles Wanderer, ca. die Hälfte machte sich auf den einstündigen Spazierweg, die anderen wollten nur Fischessen (die Angst vor Glätte auf dem Weg hielt einige auch vom Mitwandern ab), aber alle trafen sich anschließend in der Aumühle und ließen es sich schmecken. Pfarrer Müller verteilte an uns kleine Briefchen mit dem Motto der Fastenzeit: „Du bist schön, 7 Wochen ohne runtermachen“ und dem Vers aus Jesaja: „Du bist in meinen Augen wert geachtet und herrlich und ich hab dich lieb“. Das Ganze verziert mit einer Fastenbrezel. 
Die Teilnehmer sprachen über das Motto der Fastenzeit und was sich jeder so darunter vorstellt: z. B. „Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters“, „Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet“ (Christian Morgenstern).

Die Schwierigkeiten des Fastens fasst Jesus Christus in der Bergpredigt (Matthäus 6,16–18 EU) zusammen. Er fordert zur Demut bei der Übung des Fastens auf: „Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht wie die Heuchler. Sie geben sich ein trübseliges Aussehen, damit die Leute merken, dass sie fasten. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. Du aber salbe dein Haar, wenn du fastest, und wasche dein Gesicht, damit die Leute nicht merken, dass Du fastest, sondern nur dein Vater, der auch das Verborgene sieht; und dein Vater, der das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.“ Und das wollten und wollen wir in den nächsten 7 Wochen versuchen.

Angelika Kraus


 08.02.2015: Der Christbaum muss weg

Es war schon vor 14 Tagen im Gottesdienst abgekündigt worden und viele Helfer wussten Bescheid: Am 8. Februar war der Termin und höchste Zeit, den Christbaum in der Petruskirche abzuräumen, die Krippe für 11 Monate zu verpacken. Maria Lichtmess war vorbei. Pfarrer Weidemann machte schon im Gottesdienst darauf aufmerksam, dass es zwar nach dem Gottesdienst Kirchenkaffee gäbe und eine Konfirmandin im Rahmen ihres Konfipraktikums sogar einen Kuchen mitgebracht hatte, aber niemand sollte sich vor der Arbeit des Abschmückens, Wegräumens, Baumzersägens drücken.
Und wie in jedem Jahr folgten mehrere, ca. 12 – 15 Gottesdienstbesucher, der Bitte und beteiligten sich aktiv am Abdekorieren, Lichterketten entwirren, Äste abschneiden, Baum in kleine Stücke sägen und dem anschließenden Kircheausfegen. Das ging ruck zuck und die Zeit reichte dann auch noch zum Kaffeetrinken. Da der Gottesdienst sehr gut besucht war, es gab zum Abschluss noch die Segnung eines „Silberpaares“, gab es gegen 12 Uhr eine aufgeräumte Kirche, leere Kaffekannen und leere Kuchenteller. Es zeigte sich mal wieder, dass wir in der Petruskirche arbeiten und feiern können.

Angelika Kraus


 04.02.2015: Racletteabend in der Petruskirche 

Bevor die Fastenzeit beginnt, wurde in der Petruskirche nochmal gefeiert. Racletteabend als „Bedankeessen“ für die vielen fleißigen Helfer beim letztjährigen Herbstbasar Ende November. Und das ist ja schon seit vielen Jahren Tradition. Wir wissen als Mitarbeiter beim Petrusbasar, dass ein paar Wochen nach all der vielen, tagelangen Arbeit die Anerkennung erfolgt. Das Racletteessen ist ein sehr gemütliches Beisammensein mit gutem Essen und Trinken und dient dem Austausch von Anmerkungen zum vergangenen Basar, von neuen Vorschlägen, Kritik und Lob. Über 20 Mitarbeiter waren der Einladung der Gemeinde gefolgt, Pfarrer Weidemann sprach die Begrüßungsworte und dann ging’s los: Essen, Trinken, Gespräche, Lachen, Anekdoten, einfach gute Stimmung. Und nach dem Abräumen und Aufräumen fand sich nochmal eine Gruppe zusammen, die den Abend mit einem „Obstler“, der während des Basars nicht verkauft wurde, aber sehr lecker war, ausklingen ließ .

Angelika Kraus


 02.02.2015: Fahrt die Bayernkaserne

Der neu gegründete Arbeitskreis „Flüchtlingshilfe Evangelisch in Solln“ brachte am 2. Februar Kleiderständer aus der Petruskirche (die dort in 35 Jahren Kinderkleidermarkt gute Dienste geleistet hatten), Kleiderbügel und viele Sachspenden in die Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge in der Bayernkaserne. Vorher hatte es noch große Verwirrung gegeben, denn der Gemeindebus musste kurzfristig in die Werkstatt, ein größerer Schaden, vielleicht ein Totalschaden. Nun war guter Rat gefragt. Von etlichen Mitgliedern des Arbeitskreises kamen Vorschläge, um den Transport doch durchführen zu können.
Wir wollten keine weitere Verzögerung, die Sozialarbeiterinnen der Kaserne, der Wachschutz dort am Tor, Helfer, Fahrer, alles war bereits in die Wege geleitet. Durch besondere Verbindungen von Pfarrer Weidemann haben wir dann einfach zu einem günstigen Tarif einen „Sprinter“ gemietet (und diese Kosten gingen dann durch Geldspenden nicht mal zu Lasten der Gemeinde) und der wurde von Helfern beladen. Acht Kleiderständer verschiedener Größen und viele Sachspenden (besonders warme Decken und Handtücher, Koffer und Taschen) aus Apostel- und Petruskirche wurden verstaut und in der Bayernkaserne umgehend ausgeladen. Dort war die Freude groß, zumal die Ständer von Herrn Kraus und Herrn Rath gleich aufgebaut wurden. Die Sozialarbeiterinnen hatten sofort Verwendung für die Ständer, um sich das Sortieren und die Ausgabe von Kleidung zu erleichtern. Dieser Kontakt zur Bayernkaserne wird weiter bestehen und wir werden bei Bedarf wieder zu Spenden aufrufen, im Gottesdienst, in den Schaukästen und den Abkündigungen. 
Angelika Kraus


 31.01.2014: Faschingsparty beim Kindersamstag

Ende Januar fand der Kindersamstag unter dem Motto „Faschingsparty“ statt. Über 30 Kinder folgten der Einladun kamen verkleidet in das Gemeindehaus. Von Astronauten, der Freiheitsstatue, Prinzessinen bis hin zu Cowboys waren fast alle denkbaren Verkleidungen mit dabei. Der Nachmittag wurde von den Jugendleitern mit verschiedenen Faschingsspielen, Aktionen und Tänzen ausgefüllt. Die Kinder und auch die Jugendlichen hatten großen Spaß und für alle stand fest: die Faschingsparty soll nun eine feste Tradition werden und jedes Jahr stattfinden!

Ann-Kathrin Förderreuther


 01.01.2015: Neujahrsgottesdienst in der Petruskirche

Am 1. Januar hatte die Petruskirche zum Neujahrsgottesdienst um 18.00 Uhr geladen, auch die Gemeindeglieder des Apostelsprengels. Dekan Herr Grötzner hielt den Gottesdienst. Es wurde viel gesungen, teilweise auch von Herrn Grötzner auf der Gitarre begleitet und natürlich Frau Maier an der Orgel. Der Wochenspruch Johannes 1,14b wurde verlesen: „Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohne vom Vater, voller Gnade und Wahrheit“ und interpretiert und die Jahreslosung für das Jahr 2015 aus dem Römerbrief 15,7 „Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat, zu Gottes Lob.“
War Grundlage der Predigt. Und trotz Eis und Schnee hatten sich etliche Besucher auf den Weg in die Petruskirche gemacht, um das neue Jahr auch hier zu begrüßen. 

Nach dem Gottesdienst war dann genügend Zeit all die guten Wünsche zum neuen Jahr auszutauschen und sich untereinander Glück und Segen zu wünschen. 

Angelika Kraus